Unser nächster grosser Anlass: 22./23. Februar 2019 Unterhaltungsabend, MZH Sennwald 

Ein hochstehendes Konzert!

Am Montag sagte Paul: „Schaut, es wird Schnipp machen und dann ist es Samstag!“ Genau so war es, die Woche ist schon fast vorbei und somit auch das Lager. Doch der Höhepunkt kommt erst noch, das Lagerschlusskonzert. Hierfür haben wir die ganze Woche geprobt.

Doch kein Konzert ohne geputztes Lagerhaus. Paul jagte eine Hand voll Lagerteilnehmer durchs Haus, welche unter seiner Anleitung die Zimmer, Duschen, WCs und Lavabos putzten bis es so aussah, wie wir es angetroffen hatten, sauber und ohne irgendwelche dreckigen Unterhosen, welche vergessen gingen. Währenddessen wurde auch in der Küche, welche Claudia unter ihrer Fittiche hatte, fleissig saubergemacht.

In der Vorprobe stimmten wir nochmals alle Instrumente. Einige hatten während der Woche die Lippenmuskulatur stärken können, sodass der Stimmzug oft korrigiert werden musste. Sobald dies erledigt war, konnten wir starten. Die schwierigen Passagen spielten wir noch einmal durch, die Instrumentenhaltung wurde besprochen und das Mikrofon getestet. Jetzt kann es losgehen. Pünktlich kehrten wir zurück in der Ochsen um Spaghetti und etwas Salat am Buffet zu holen. Allmählich trudelten auch die Eltern, Freunde und Bekannte der Kinder ein. Rita und Klemenz, die Ochsenwirte, hatten das Restaurant voll. An dieser Stelle besten Dank an alle, welche jedes Jahr immer wieder an das Konzert kommen und vorab mit uns Spaghetti essen. Die Uniform haben wir natürlich erst nach dem Essen angezogen, als die Gefahr von Saucenflecken vorbei war.

Jetzt konnte das Konzert beginnen. Pünktlich um 13.30 Uhr eröffnete die Vizedirigentin aus Sennwald, Andrea Vogel mit Come On das Konzert. Es folgte das den jüngeren Lagerteilnehmern unbekannte Lied, Suspicious Minds, welches Roland dirigierte. Eine grosse Überraschung war Follow me. Das Klarinettensolo gespielt von Tabea Wachter aus Buchs hatte es in sich. Es wurde extra zum Jahr der Klarinette von Christoph Walter geschrieben. Tabea übte das Stück bereits seit den Sommerferien und investierte somit Stunden bis alles sass, doch es hatte sich gelohnt. Sie hat alle mit ihrem fehlerfreien Solo überzeugt. Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung. Ihr Bruder Micha ist ebenfalls ein begabter Musiker, zwar Schlagzeuger, aber auch Jungdirigent. Mit Shut up and Dance kamen Erinnerungen an die Tanzstunden am Montag und die Disco am vergangenen Freitagabend auf. Was noch fehlte war ein ruhiges Stück. Sie kennen doch sicherlich You raise me up. Eine Melodie, die einen einlädt in Gedanken zu Schweifen und die alltäglichen Sorgen zu vergessen.

Auch unsere Jüngsten, die Youngsters, zeigten was sie in dieser Woche gelernt hatten. Unter der Leitung von Karin Roth spielten Sie den Blätterrausch, den Lagersong und als Zugabe, passend zu unserem Ausflug, den Schoggiprügeli-Song. Sie müssen sich vorstellen, die beiden Kinder konnten noch nicht sehr viele Töne spielen. Karin sucht jedes Jahr Stücke aus, welche machbar sind und falls die Töne zu hoch oder zu tief sind, schreibt sie diese für das Kind passend um.

Die drei Jugendmusiken übernahmen für einen traditionellen Marsch Mit Schwung und Elan. Den Leitern ist es wichtig, dass eine musikalische Vielfalt vorhanden ist, was bei der vorgängigen Stückauswahl berücksichtigt wird. Leider folgte bald schon das letzte Stück Sunny Side Up. Geprägt vom 6/8tel rasten wir durch bis wir am Ende einen tosenden Applaus erhielten. Ein qualitativ hochstehendes Konzert. Nach der Dankesrede folgte die Zugabe, ein weiterer Leckerbissen Dini Seel e chli la bambälä la. Wir bauten noch zwei Gesangsstrophen ein, was den Besuchern besonders gefiel und wir zu einer Wiederholung aufgefordert wurden. Dann war aber Schluss, wir räumten die Halle wieder auf und transportierten das Schlagzeugmaterial zum Auto. Danach sassen wir noch etwas im Ochsen zusammen und genossen ein erfrischendes Getränk. (va)

Wissen Sie wie es vor und nach dem Lager ist? Wir haben drei Musikanten gefragt und Antworten erhalten.

Sonntag (Der Vortag):

  • Youngster: Ich war ziemlich nervös, das erste Lager. Ich wusste nicht was mich erwartet und hatte etwas Angst vor dem Schlusskonzert.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Letztes Jahr war ich bei den Youngsters dabei, leider weiss ich nicht mehr ganz wie es war, deshalb war ich schon etwas nervös. Vor allem auch, weil ich jetzt bei den grossen mitspielen darf.
  • JUMU (länger dabei): Ich freute mich, endlich sah ich wieder alle und wir können gemeinsam musizieren.

Montag (ein erstes Lagergefühl):

  • Youngster: Wir haben die Stücke ausgesucht, Karin fragte uns, welche Töne wir bereits können und haben diese bereits etwas geprobt. In den Pausen haben wir HalliGalli gespielt.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Heute haben wir die Stücke gespielt. Ich konnte nicht allem folgen und weiss nicht, ob ich bis Samstag alle Lieder kann.
  • JUMU (länger dabei): Es sind wieder coole Stücke dabei, doch es sind noch Proben notwendig, damit am Samstag alles klappt.

Dienstag (Proben):

  • Youngster: Heute haben wir einen Teil der Dankeskärtchen gemalt und weitergeprobt, ich glaube wir schaffen es bis Samstag.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): In den Registerproben konnten wir die Lieder genau anschauen, jetzt fühle ich mich sicherer, doch ich brauche immer noch etwas Übung.
  • JUMU (länger dabei): Es ist ideal in kleineren Gruppen zu proben, damit wir die Details proben können. In der Gesamtprobe müssten wir sonst immer warten.

Mittwoch (Halbzeit):

  • Youngster: Am Spieleabend konnten wir viele Gesellschaftsspiele spielen, das war schön.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Am Montag bin ich nicht so ganz nachgekommen, wo wir genau sind aber jetzt ist es besser.
  • JUMU (länger dabei): Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff.

Donnerstag (Überraschungsausflug):

  • Youngster: Mhmm Schoggi.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Es war cool, wir konnten viel Schoggi probieren und am Abend gab es Pizza.
  • JUMU (länger dabei): Ich fand es am Anfang komisch, dass wir einen Überraschungsausflug machten aber es lohnte sich. Auch in Zukunft wäre es schön einen Abend auswärts essen zu gehen. Es ist ein ganz anderes Gefühl als im Lagerhaus.

Freitag (Disco):

  • Youngster: Ich bin etwas nervös auf morgen. Doch die Disco war super.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Es ist cool, wenn wir uns aufstylen können und die Musik war super.
  • JUMU (länger dabei): Die Disco war mega cool, doch etwas zu kurz. Hätte gerne noch etwas länger getanzt und die feinen Cocktails getrunken.

Samstag (Das Konzert):

  • Youngster: Ich freue mich, dass alles so gut geklappt hat aber bin auch froh nach Hause zu können. Nächstes Jahr komme ich wieder.
  • JUMU (1. Mal in JUMU): Schade, dass es schon wieder vorbei ist, habe so das Gefühl die Woche hat erst jetzt begonnen. Doch das Konzert war super und ich freue mich auf das Kirchenkonzert.
  • JUMU (länger dabei): Jetzt ist schon alles wieder vorbei, doch es war ein Hammer-Konzert und ich freue mich alle wiederzusehen.

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